Der erste Tag in Saranda: so kommt man an

Willkommen in Saranda. Ich weiß, wie es ist, nach einer langen Reise anzukommen – man ist etwas durchgerüttelt, sucht, wo man die Koffer abstellen kann, und hat keine Ahnung, wo was ist. Aber dieser Tag muss nicht stressig sein, im Gegenteil, er kann der schönste werden. Ich habe für euch aufgeschrieben, wie unsere Gäste ihn üblicherweise meistern: ohne Eile, Schritt für Schritt. Ihr müsst nichts Großes schaffen. Das Ziel des ersten Tages ist nur, anzukommen, sich zum ersten Mal im Meer abzukühlen und in Ruhe herauszufinden, wo die Promenade, der Geldautomat und der Abfahrtsort der Furgons für Ausflüge sind. Der Rest hat bis morgen Zeit.
Pack aus und komm bei uns für ein paar Grundbesorgungen vorbei
Nach der Schlüsselübergabe und dem Auspacken empfehle ich, zuerst Trinkwasser und ein paar Grundnahrungsmittel zu besorgen. Unter unserem Haus gibt es einen kleinen Laden/Kiosk, wo ihr abgefülltes Wasser, Gebäck, Obst und Frühstückssachen bekommt, ohne irgendwohin gehen zu müssen. Ein größerer Supermarkt ist ein Stück weiter, aber für den ersten Abend reicht meist das, was direkt hier ist. Nehmt Bargeld in Lek mit – in kleineren Läden und bei den Furgons könnt ihr oft nicht mit Karte zahlen. Euro werden zwar vielerorts genommen, aber der Kurs ist meist schlechter, als wenn ihr in Saranda Lek wechselt oder abhebt.
Das erste Bad: der Strand ist direkt hinterm Haus
Das ist mein Lieblingsteil. Den Strand habt ihr buchstäblich hinterm Haus – zu Fuß seid ihr in etwa zwei Minuten dort. Es braucht kein Auto, nichts zu planen, nirgendwohin zu fahren. Nehmt ein Handtuch, Badeschlappen und geht den Weg entlang zum ersten Mal ins Wasser. Das Wasser in Saranda ist sauber und glasklar, und das Gefühl, wenn man nach der Reise zum ersten Mal ins Meer steigt, ist genau der Grund, warum wir hierherkommen. Bleibt ruhig bis zum frühen Abend – der erste Tag muss kein Programm haben.
Das erste Abendessen ein paar Schritte von der Tür
Zum Abendessen müsst ihr nirgendwohin weit gehen. Direkt neben dem Haus und gegenüber der Straße gibt es Restaurants, in denen ihr frischen Fisch, Meeresfrüchte und ganz normale Gerichte bekommt, und die Leute sind hier zu Gästen freundlich. Wenn ihr Lust auf einen Spaziergang habt, geht zur Promenade entlang der Bucht – sie ist von Palmen, Cafés und Restaurants gesäumt und lebt abends auf mit Einheimischen, die spazieren gehen (der sogenannte Xhiro). Es ist eine angenehme Art, Saranda zum ersten Mal kennenzulernen und sich nach Stimmung ein Lokal auszusuchen.
Orientiere dich: Promenade, Geldautomat, Furgon-Haltestelle
Bevor ihr schlafen geht, lohnt es sich, auf dem Weg zum Abendessen ein paar Orientierungspunkte abzuschauen. Sucht euch die Promenade (die Hauptader der Stadt am Meer), den nächsten Geldautomaten – rechnet aber damit, dass albanische Geldautomaten oft eine Gebühr von etwa 700 Lek pro Abhebung berechnen, daher lohnt es sich, einen größeren Betrag auf einmal abzuheben. Und merkt euch, von wo die Furgons (Minibusse) und Busse zu Ausflügen nach Ksamil und Butrint fahren; sie fahren üblicherweise von Orten nahe dem Zentrum ab und verkehren etwa stündlich von morgens bis nachmittags. Die aktuellen Zeiten überprüft lieber vor Ort, die Fahrpläne ändern sich je nach Saison.
Plane locker den morgigen Tag
Mit einem gekühlten Getränk auf unserem Balkon – das Meer seht ihr von dort zwar nicht, aber zum abendlichen Sitzen ist er genau richtig – überlegt euch in Ruhe den nächsten Tag. Ksamil mit dem türkisen Wasser ist nur ein Stück südlich, Butrint mit den antiken Ruinen liegt gleich dahinter, das Blaue Auge (Syri i Kalter) ist ein Ausflug ins Landesinnere, und nach Korfu kann man mit der Fähre vom Hafen aus übersetzen, ein paar Minuten zu Fuß. Ihr müsst nicht sofort entscheiden. Der erste Tag ist dazu da, anzukommen, durchzuatmen und den Urlaub langsam beginnen zu lassen.
Häufige Fragen
Brauche ich am ersten Tag in Saranda ein Auto?
Nein. Der Strand ist zwei Minuten zu Fuß hinterm Haus, der Laden direkt unter dem Gebäude und das Restaurant gleich nebenan. Für Ausflüge nach Ksamil und Butrint dienen dann bequem die Furgons und Busse, ein Auto braucht ihr also wirklich nicht.
Soll ich Euro oder Lek mitnehmen?
Bargeld in Lek ist praktisch – in kleinen Läden und bei den Furgons könnt ihr oft nicht mit Karte zahlen. Euro werden vielerorts genommen, aber der Kurs ist meist schlechter. Ich empfehle, Lek in Saranda abzuheben oder zu wechseln und wegen der Gebühren am Geldautomaten lieber einen größeren Betrag auf einmal abzuheben.
Wo bekomme ich am nächsten Wasser und Grundnahrungsmittel?
Direkt unter unserem Haus gibt es einen kleinen Laden/Kiosk für Wasser, Gebäck und kleine Einkäufe. Ein größerer Supermarkt ist ein Stück weiter. Für den ersten Abend reicht meist das, was direkt am Haus ist.
Wie weit sind Ausflüge wie Ksamil und Butrint?
Beide sind nah im Süden entlang der Küstenstraße – Furgons und Busse fahren etwa stündlich von morgens bis nachmittags und die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Die aktuellen Zeiten überprüft vor Ort, je nach Saison sind sie unterschiedlich.


