Beachbars in Saranda: ein Drink mit den Füßen fast im Sand

Beachbars in Saranda: ein Drink mit den Füßen fast im Sand

Ein Drink am Wasser gehört zum Sommer in Saranda so selbstverständlich wie das abendliche Xhiro auf der Promenade. Die Beachbars hier sind keine abgeschottete Clubszene — die Bandbreite reicht vom einfachen Stand am Strand bis zur Cocktailterrasse auf dem Dach: tagsüber bringt man Ihnen Kaffee oder Bier an die Liege, abends werden zum Sonnenuntergang Cocktails gemixt.

Wenn Sie bei uns wohnen, sind es bis zum nächsten Wasser etwa zwei Minuten zu Fuß, zur Promenade nur wenige Minuten mehr. Hier unser ehrlicher Überblick, wie die Beachbars in der Stadt und der Umgebung funktionieren, was Sie preislich erwartet und wie sich die ruhigere Stadt vom lebhafteren Mango und Ksamil unterscheidet.

So funktionieren die Beachbars hier

Beachbar heißt in Saranda vieles: vom einfachen Strandstand, der Kaffee oder ein kaltes Bier an die Liege bringt, bis zur Cocktailterrasse über der Promenade. Tagsüber sind sie vor allem Begleitung zum Baden — Sie bestellen von der Liege aus und müssen sich nicht vom Fleck rühren. Gegen Abend kehren sich die Rollen um: Das Schwimmen tritt zurück, und Drinks, Musik und der Sonnenuntergang über der Bucht übernehmen. Planen müssen Sie nichts davon; Sie wählen das Lokal unterwegs nach Laune.

Lokale an der Promenade und am Stadtstrand

Der einfachste Einstieg sind Stadtstrand und Promenade. Der Hauptstrand zieht sich vom Hafen aus am Ufer entlang, er ist kieselig, und eine Liege mit Schirm mieten Sie vor Ort — oder Sie breiten kostenlos Ihr Handtuch aus. Zur Meerseite reihen sich die Bars, zur Stadtseite die Restaurants, und abends fließt der Korso dazwischen hindurch. Die Drinks sind angenehm günstig, die Bucht sieht nach Einbruch der Dunkelheit wunderschön aus, und ein Bier oder Cocktail mit den Füßen fast im Sand ist hier der klassische Tagesausklang.

Liegen, Preise und Bezahlen

Die Preise hängen vom Ort ab. An Mango Beach kostet ein Set aus zwei Liegen mit Schirm in der Saison rund 20 Euro — der Zugang zum Strand ist frei, aber die Preise liegen etwas höher als an den Stränden ringsum. Am Stadtstrand und an kleineren Stränden zahlen Sie weniger. Ein praktischer Hinweis: Liegen und Strandbars nehmen oft nur Bargeld, halten Sie also Lek bereit. Als Faustregel gilt: Rund 100 Lek entsprechen einem Euro.

Stadt oder Mango und Ksamil

Direkt in der Stadt ist die Szene ruhiger — ein Drink an der Liege, der Korso, der Sonnenuntergang. Wer mehr Energie sucht, steuert Mango Beach etwas südlich des Zentrums an: tagsüber Strand mit Barservice an der Liege, gegen Abend ein Open-Air-Club mit DJs und Livemusik — der lauteste Punkt Sarandas. Ksamil, rund 20 Minuten mit Auto oder Bus Richtung Süden, ist eher eine Strandszene für den Tag: türkisfarbenes Wasser und gepflegte Strände mit Bars, im Juli und August allerdings mit ordentlich Betrieb.

Musik und der Rhythmus des Abends

Tagsüber läuft die Musik eher entspannt, zum Sonnenuntergang zieht sie an — ein Mix aus internationalen Hits, House und albanischer Musik. Am lebhaftesten ist es etwa von 20 bis 23 Uhr; die späten Clubs kommen erst gegen Mitternacht in Gang, Eile ist also nicht nötig. Und wenn Sie Ihren Drink mit Musik direkt auf dem Wasser möchten: In der Saison legen im Hafen Sunset-Bootspartys ab, typischerweise etwa zwischen 18 und 21 Uhr.

Ehrlich gesagt: entspannt, nicht Ibiza

Seien wir fair: Saranda ist nicht Ibiza, und in den Beachbars geht es nicht ums wilde Feiern, sondern um einen langsamen Sommerabend am Wasser. Uns hat sich bewährt, am Strand direkt hinter unserem Haus zu beginnen — etwa zwei Minuten zu Fuß — und dann je nach Laune zur Promenade weiterzuziehen oder einen Abstecher zum Mango zu machen. Das alles schaffen Sie ohne Auto und ohne Planung; einfach vor die Tür treten und sich vom Abend treiben lassen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Liege an einer Beachbar?

An Mango Beach kostet ein Set aus zwei Liegen mit Schirm in der Saison rund 20 Euro, etwas mehr als an den Stränden ringsum. Am Stadtstrand ist die Miete günstiger, und ein Handtuch breiten Sie jederzeit kostenlos aus.

Verlangen die Beachbars Eintritt für den Strand?

Meist nicht — selbst an Mango Beach ist der Zugang frei; Sie zahlen für Liege und Schirm und für das, was Sie bestellen. Wem das Handtuch genügt, der setzt sich kostenlos auf einen freien Strandabschnitt.

Wo ist abends am meisten los?

An Mango Beach — gegen Abend verwandelt es sich in einen Open-Air-Club mit DJs und ist der lauteste Punkt Sarandas. Promenade und Stadtstrand sind ruhiger; am meisten Betrieb herrscht dort etwa zwischen 20 und 23 Uhr.

Kann man in den Beachbars mit Karte zahlen?

Rechnen Sie eher mit Bargeld — Liegen und Bars am Strand akzeptieren oft keine Karten. Halten Sie Lek bereit; als Faustregel entsprechen rund 100 Lek einem Euro.